CAD/CAM-Glossar

NC-Programm / NC-Code

Ein NC-Programm (Numerical Control) ist eine Textdatei mit maschinenlesbaren Anweisungen, die eine CNC-Maschine Schritt für Schritt steuern. Es enthält alle Informationen zu Werkzeugbewegungen, Vorschüben, Drehzahlen und Schaltbefehlen, die für die Fertigung eines Werkstücks notwendig sind.

Wie entsteht ein NC-Programm? In modernen Fertigungsprozessen wird das NC-Programm nicht manuell geschrieben, sondern von der CAM-Software automatisch erzeugt. Die CAM-Software berechnet zunächst den Werkzeugweg aus dem 3D-Modell. Anschließend wandelt der Postprozessor diesen Werkzeugweg in den maschinenspezifischen NC-Code um – angepasst an die jeweilige Steuerung (z. B. Fanuc, Heidenhain, Siemens).

Aufbau eines NC-Programms NC-Programme bestehen im Wesentlichen aus G-Codes (geometrische Fahrbefehle), M-Codes (Schaltbefehle wie Spindel ein/aus, Kühlmittel) sowie Adressen für Vorschub (F), Drehzahl (S) und Werkzeug (T).

Praxishinweis Ein fehlerhafter NC-Code kann zu Kollisionen, Werkzeugbruch oder Maschinenschäden führen. Eine Maschinensimulation vor dem ersten Einfahren ist daher empfehlenswert.

Verwandte Begriffe: G-Code, M-Code, Postprozessor, CAM, Maschinensimulation

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