CNC-Drehen ist ein Zerspanverfahren für rotationssymmetrische Teile. Das Werkstück rotiert, ein feststehendes Werkzeug trägt Material ab. Bei Dreh-Fräs-Bearbeitung (Mill-Turn) kommen angetriebene Werkzeuge hinzu, die zusätzlich fräsen und bohren.
So funktioniert CNC-Drehen
Typische Operationen sind Plandrehen, Längsdrehen, Abstechen, Gewindedrehen und Bohren. Drehmaschinen arbeiten mit X- und Z-Achse, Dreh-Fräs-Zentren ergänzen eine C-Achse, oft auch eine Y-Achse und eine Gegenspindel. Das Programm entsteht in der CAM-Software.
Dreh-Fräs-Bearbeitung in der Praxis
Komplettbearbeitung in einer Aufspannung spart Rüsten und erhöht die Genauigkeit. Die Programmierung ist anspruchsvoll, weil Hauptspindel, Gegenspindel und mehrere Revolver zusammenspielen. Ein auf die Maschine abgestimmter Postprozessor und die Maschinensimulation sind hier besonders wichtig.
Drehen mit Fusion und Inventor CAM
Autodesk Fusion und Inventor CAM bieten Drehstrategien und unterstützen Dreh-Fräs-Maschinen. Gegenüber dem Fräsen rotiert hier das Werkstück statt des Werkzeugs.
Häufige Fragen
Was ist eine Mill-Turn-Maschine?
Eine Drehmaschine mit angetriebenen Werkzeugen, die auch Fräs- und Bohrarbeiten ausführt.
Was bedeutet C-Achse?
Die C-Achse positioniert die Spindel winkelgenau und erlaubt Fräsen an der Stirn- oder Mantelfläche.