G-Code ist die gebräuchlichste Programmiersprache für CNC-Maschinen. Sie ist in ISO 6983 genormt, die meisten Steuerungen bringen jedoch eigene Erweiterungen mit.
So ist G-Code aufgebaut
Ein NC-Programm besteht aus Sätzen. Wegbedingungen beginnen mit G, etwa G00 (Eilgang) und G01 (Linearinterpolation mit Vorschub) sowie G02/G03 (Kreisbögen). Schaltbefehle mit M steuern Maschinenfunktionen, zum Beispiel M03 für Spindel ein oder M08 für Kühlmittel. Adressen wie X, Y, Z, F und S legen Koordinaten, Vorschub und Drehzahl fest.
G-Code in der Praxis
In der Praxis wird G-Code selten von Hand geschrieben. Eine CAM-Software berechnet die Werkzeugwege, und der Postprozessor erzeugt daraus den G-Code. Kenntnisse im Lesen von G-Code helfen aber bei der Fehlersuche an der Maschine.
G-Code und Autodesk Fusion
Aus Autodesk Fusion lässt sich über den passenden Postprozessor G-Code für nahezu jede Steuerung ausgeben.
Häufige Fragen
Was bedeutet G01?
G01 ist ein Linearsatz: Das Werkzeug fährt mit programmiertem Vorschub geradlinig zum Zielpunkt.
Ist G-Code bei allen Maschinen gleich?
Nein. Die Grundbefehle sind ähnlich, aber jede Steuerung hat Besonderheiten. Deshalb braucht jede Maschine einen passenden Postprozessor.